Landschaftsgestaltung

Der Kunstwanderweg lebt nicht nur von seinen spannenden Kunstobjekten, sondern auch von der schönen Natur. Kunst und Landschaft sollen auf dem Weg gleichermaßen ein Genuss sein. Um die reizvolle Umgebung des Kunstpfades zu erhalten, aber auch zu verbessern, wurde ein Materplan erstellt. Kundige Landschaftsplaner, Historiker und Gärtner haben die Gegend zwischen Wiesenburg und Bad Belzig (rund 10.000 ha mit einer Ausdehnung West/Ost von 20 km und Süd/Nord von 8 km) daher eingehend untersucht. Ziel ist es, die Landschaft noch weiter zu strukturieren, historische Elemente wie z. B. Alleen neu aufzubauen oder zu ergänzen, durch Einzelbäume malerische Akzente zu schaffen, Dörfer besser landschaftlich einzubinden, verfallene Stallanlagen abzureißen, historische Sichtachsen wieder zu schaffen oder neue Wanderrastplätze zu schaffen.
Mehr als 270 Maßnahmen umfasst der Plan, der seit 2007 schrittweise umgesetzt wird.

Startschuss: Symbolische Pflanzung von vier Einzelbäumen 2007

Bereits im November 2005 fand die erste öffentliche Pflanzaktion bei Wiesenburg statt. Vier Winterlinden wurden symbolisch auf einer riesigen, ausgeräumten Ackerfläche als Blickpunkte gepflanzt.

Umsetzung des Masterplans durch Ausgleichsmaßnahmen

Auch die Behörden der Region nutzen den Masterplan. Jedesmal, wenn durch Bautätigkeiten, Baumfällungen etc. die Natur verschlechtert wird, können die Behörden die Pflanzung von Gehölzen als sogenannte Ausgleichsmaßnahme festlegen. Dazu wird gerne der Masterplan herangezogen, denn hier sind schon jede Menge konkrete Maßnahmen mit genauer Lage, Beschreibung der Pflanzung, Zahl und Art der Gehölze benannt.

In der Zeit von 2007 bis 2008 konnten so bereits neun Vorschläge aus dem Masterplan als erfolgreich umgesetzt abgehakt werden. 300 Bäume und 60 Sträucher wurden in dieser Zeit gepflanzt. So war 2007 beispielsweise von der Unteren Naturschutzbehörde die Pflanzung von Obstbäumen entlang eines Feldweges bei Schlamau verfügt worden.

Auch der Bau eines Supermarktes in Wiesenburg hatte positive Auswirkungen: Insgesamt 83 Obstbäume verschönern seit dem Frühjahr 2008 in der Nähe des Wiesenburger Wasserturms und entlang eines Feldweges bei Schmerwitz die Landschaft. Alte flämingtypische Sorten wie „Pommerscher Krummstiel", „Gravensteiner" oder "Kaiser Wilhelm" werden künftig den Wanderern die Touren durch den Fläming mit köstlichen Äpfeln versüßen.

Weitere 188 Eichen, Hainbuchen, Birken und Linden sowie eine komplette Streuobstwiese aus 32 Apfel- und 8 Birnbäumen wurden 2008 - 2012 als Ausgleich für Baumaßnahmen an Straßen und Wegen sowie als Eingrünung der Biogasanlage Wiesenburg gepflanzt.

Rast- und Parkplätze

Mit dem Hagelberg als einem der höchsten Punkte Brandenburgs und Ort einer historischen Schlacht im Zuge der Befreiungskriege liegt ein stark besuchter touristischer Anziehungspunkt direkt am Kunstwanderweg. 2008 konnte der Bereich des Aufgangs zum Hagelberg, der aus einer kleine Wiese bestand, die regelmäßig "wild" zugeparkt wurde, entsprechend des MAsterpalnes umgestaltet werden. Heute befindet sich dort ein gestalteter Parkstreifen an der Straße und die Wiese wurde mit einheimischen Sträuchern neu bepflanzt.

Auch für Wanderer entstand an einer besonders idyllischen Stelle am Wiesenburger "Schmackedutzienteich" ein Rastplatz mit phänomenalem Ausblick. Das Besondere: Der Rastplatz ist ein Kunstwerk für sich. Der Dippmannsdorfer Holzkünstler Carsten Tarrach hat ihn gestaltet. 25 Apfelbäume aus verschiedenen Sorten umrahmen den originellen Rastplatz und bieten im Herbst kostenlosen Proviant.

 
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Mo-So 9-17 Uhr geöffnet
Tel. 033848 60004
E-Mail: info@flaeming.net

 

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Führung per Audioguide

Eine amüsante aber auch informative Führung über den Kunstwanderweg kann man jetzt per Audioguide erleben. Mit einem kleinen Mini-Computer ausgestattet können Wanderer und Kunstfreunde den 17 Kilometer langen Parcours erkunden und erfahren so Interessantes und Kurioses über die Region.

Wo Sie die Audioguides ausleihen können, erfahren Sie hier.

Rufbus und Burgenbus

Von Mai bis Oktober verkehrt an Wochenenden entlang des Kunstwanderweges ein Rufbus des Bürgerbusvereins Hoher Fläming, der Wanderer, denen die gesamte Strecke zu lang ist, zurück zu den Bahnhöfen Bad Belzig und Wiesenburg/Mark bringt.
Und in der Saison verkehrt fünf Mal am Tag die Burgenlinie, die die drei Flämingburgen in Bad Belzig, Raben und Wiesenburg verbindet.

Weitere Infos zu den Buslinien erhalten Sie hier.

Zum Download: Kunstwanderweg, der Film 

Uwe Schmiade hat in einem dreiminütigem Film seine Eindrücke vom Kunstwanderweg zusammengefasst.

Hier können Sie sich den Film als .wmv-Datei herunterladen (10 MB)